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B2B vs. B2C die wichtigsten Unterschiede im Business Development

Was versteht man unter B2B-Business Development?

B2B, die Abkürzung für Business to Business, bezieht sich auf Unternehmen, die ihre Produkte hauptsächlich an andere Unternehmen und nicht an Verbraucher verkaufen. Vorderrangig handelt es sich also um Vertriebsprozesse zweier Unternehmen.

 

B2B-Unternehmen sind demnach also alle Unternehmen, deren Kunden Geschäftsorganisationen wie du selbst sind. Denke also beispielweise an Airbag-Hersteller wie Takata und Autoliv, die ihre Produkte und Technologien an Autohersteller wie Ford und Audi verkaufen.

 

Dabei umfasst das B2B-Business Development auch Dienstleistungen wie z.B. Buchhaltungsfirmen, die grosse und kleine Unternehmen vertreten. Hauptsächlich gibt es drei Arten von B2B-Business Development: Lieferverkäufe, Vertriebsverkäufe und Dienstleistungsverkäufe:

  • Lieferverkäufe: Beliefert ein Unternehmen ein anderes mit Produkten wie Bürobedarf, Ausrüstung und Arbeitskleidung, handelt es sich um Lieferverkäufe. Die Unternehmen geben diese Aufträge in der Regel in grossen Mengen ab und benötigen eine Genehmigung der Geschäftsleitung.

  • Vertriebsverkäufe: Bei einem Vertriebsverkauf händigt ein Grosshändler Produkte in grossen Mengen an ein anderes Unternehmen aus, welches diese wiederum an die Verbraucher verkauft. Ein gutes Beispiel ist hierfür die Beziehung zwischen einem Produktionsunternehmen und einem Supermarkt.

  • Dienstleistungsverkauf: In diesem Fall bietet ein Unternehmen statt eines physischen Produkts eine Dienstleistung für ein anderes an. Als Beispiele können dabei Softwareentwicklung oder Rechtsberatung genannt werden.

Was versteht man unter B2C-Business Development?

B2C (Business to Consumer) bedeutet, dass ein Unternehmen seine Produkte direkt an den einzelnen Verbraucher vertreibt. Dieser Begriff bezieht sich also auf jeden Vertriebssprozess, bei dem direkt an den Verbraucher verkauft wird. Dazu gehören Direktverkäufer, Online-Vermittler, Werbung und Abonnementmodelle. Generell spielen Marketingprozesse eine grosse Rolle im B2C-Vertrieb.


B2C-Unternehmen sind folglich auch diejenigen, die direkte Vertriebskanäle aufbauen und eine emotionale und vertraute Kundenbeziehung evozieren möchten. Das Café an der Ecke ist ein gutes Beispiel: Für den Café-Besitzer kann es ebenso wichtig sein, ein unvergessliches und einzigartiges Ambiente zu schaffen, wie hochwertige Getränke zu brauen, um das Lokal für die Kunden attraktiv zu halten.


Das Gleiche gilt (meistens) für Apple mit seinem umfassenden Ökosystem digitaler Verbraucherprodukte. Für einen Elektronikhersteller und Softwareentwickler wie Apple entscheiden UX-Design, Hardware-Ästhetik, Online-Stores und -Bibliotheken, modernes Branding und Kundensupport über Erfolg oder Misserfolg.

Gemeinsamkeiten B2B- und B2C-Business Development

Anhand der Art der Kunden, die ein Unternehmen anspricht, lässt sich der Geschäftstyp B2B oder B2C also leicht identifizieren.

 

Eine grundlegende Übereinstimmung von B2B- und B2C- Business Development besteht schlussendlich darin, dass sich der entsprechende Vertrieb fast immer um den Kunden dreht.

Da der Kunde im Mittelpunkt steht, sollte der erste Punkt in einer effektiven Go-to-Market-Strategie eines jeden Unternehmens darin bestehen, den Zielkunden und seine Bedürfnisse zu kennen. Empfehlenswert ist es deshalb sogenannte Omnichannel-Tools in die Business Development-Prozesslandschaften einzuführen, um Kundenerlebnisse messen und entsprechend optimieren zu können.

Sowohl das B2B-Business Development als auch der B2C-Vertrieb erfordern umfassende Kenntnisse und umfangreiche Erfahrungen im Bereich des Kundendienstes.

Unterschiede B2B- und B2C-Business Development

Während Business Developer im B2B-Vertrieb in der Regel mit hochrangigen Führungskräften zu tun haben, fokussiert sich der B2C-Vertrieb direkt auf den Verbraucher selbst. Der ausschlaggebende Unterschied beider Business Development Strategien bezieht sich folglich auf die Beeinflussung der jeweiligen Kaufentscheidungen der jeweils favorisierten Zielgruppe. Dabei sollten folgende Präferenzen und Beeinflussungsfaktoren beachtet werden:

Kaufentscheidungen B2B

Im B2B-Business Development treffen die Kunden ihre Kaufentscheidungen vor allem auf der Grundlage rationaler und strategischer Überlegungen. Dazu gehört in erster Linie die Frage, wie ein Produkt oder eine Dienstleistung einen Mehrwert für das eigene Unternehmen schaffen kann (z. B. Verbesserung der Prozesseffizienz, Verbesserung der Dienstleistungen für die eigenen Kunden, Verbesserung der Gewinnspanne, Steigerung des Umsatzes usw.). Kann ein B2B-Business Developer erfolgreich nachweisen, dass der durch ein Produkt oder eine Dienstleistung geschaffene Wert die entsprechenden Akquisitionskosten übersteigt, ist der potenzielle Kunde eher geneigt, sich zu entscheiden.

Da B2B-Partner folglich nur dann einen Kauf tätigen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind (z. B. funktionale Spezifikationen, geschäftliche Anforderungen, Kostenerwägungen), benötigen B2B-Business Developer in der Regel gründlichere Produktkenntnisse, um ihre Zielgruppe effektiv anzusprechen, aufzuklären und Gespräche mit ihr zu führen.

Darüber hinaus sollten B2B-Business Developer auch über erstklassige Kommunikationsfähigkeiten und Professionalität verfügen, um sinnvolle und langfristige Beziehungen zu allen Entscheidungsträgern – einschliesslich der Führungskräfte – aufzubauen. Ist eine Verbindung hergestellt führt diese dann meist zur Entwicklung langfristiger Beziehungen zwischen den Parteien. Dies wiederum begünstigt auch größere Verkäufe, Empfehlungen und eine zukünftige Zusammenarbeit.

Kaufentscheidungen B2C

Auf der anderen Seite neigt das B2C-Publikum dazu, Käufe auf der Grundlage der von einer Marke hergestellten emotionalen Verbindung zu tätigen. Daher appellieren die meisten B2C-Botschaften an die persönlichen Wünsche und Wertvorstellungen der Verbraucher. Die „Marke“ deines Unternehmens ist somit der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Vertrieb.

Im Gegensatz zum B2B Business Development handelt es beim B2C-Vertrieb in der Regel um keine längeren Verkaufszyklen. Schließlich geht es bei dieser Marketingstrategie um die einzelnen Kunden, welche aus persönlichen Gründen einen Kauf tätigen. Der Kauf wird in der Regel dann als einmalige Transaktion betrachtet, bei welcher der Schwerpunkt auf dem Produktpreis selbst liegt. Schließlich können einzelne Kunden ihre Beweggründe auch jederzeit ändern.

Besonders finanziell leistungsfähige Verbraucher werden nicht zögern, eine teure Marke zu kaufen, wenn sie ihren ästhetischen Vorlieben entspricht oder ein Bedürfnis nach sozialem Status befriedigt – selbst wenn es kostengünstigere, aber ebenso funktionale Alternativen gibt. Im Gegensatz dazu stehen bei B2B-Käufern also Kosteneffizienz und Funktionalität im Vordergrund.

B2B und B2C Mischformen

Obwohl viele Unternehmen nur ein einziges Geschäftsmodell (B2B oder B2C) verfolgen, steigt die Zahl der Unternehmen, die Elemente aus beiden Bereichen übernehmen stetig. So betreiben beispielsweise die meisten grossen Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft, Apple und Amazon inzwischen sowohl Abteilungen, die sich auf Verbraucher konzentrieren, als auch solche, die Unternehmen ansprechen. Eine wachsende Zahl von Wirtschaftsexperten ist der Meinung, dass die Grenzen zwischen B2B- und B2C-Unternehmen von Minute zu Minute verschwimmen.

Veränderungen in der Technologie und im Kundenverhalten – unter anderem – lassen neue Zwischenformen zwischen B2B-Business Development und B2C-Vertrieb entstehen. Im Bereich des Business Development werden ausserdem auch über einige Zwischenhändler Partnerschaften geknüpft, was zu längeren Ketten von B2B2B führen kann.

Zusätzlich entstehen vielerorts Mischformen von B2B und B2C, um ein komplettes Serviceangebot für den Verbraucher zu ermöglichen. Diese Form des Vertriebs wird B2B2C genannt. Bei B2D-Projekten handelt es sich um eine Vertriebsform zwischen einem Unternehmen und einem oder mehreren Entwicklern. Dies beginnt oft als kleiner Entwicklungsprozess, bei dem die Entwickler ein Produkt produzieren, um ihr eigenen Bedürfnisse zu bedienen.

Zuletzt ist noch der B2R Vertriebsprozess zu nennen, bei dem es sich um einen Verkauf durch einen sogenannten Reseller handelt.

Business Development Entwicklungsstrategien

Hat sich dein Start- bzw. ScaleUp schließlich für eine der beiden Entwicklungsstrategien (B2B oder B2C) entschieden, solltest du diese Entscheidung auch strategisch in folgende Bereiche deines Unternehmens einfliessen lassen:

  1. Kundenbeziehungen
  2. Markenbildung
  3. Entscheidungsfindungsprozesse
  4. Zielgruppenausrichtung
  5. Advertising & Content

1. Kundenbeziehungen

B2B: Persönliche Beziehungen aufbauen

 

B2B-Marketing und Lead-Generierung konzentrieren sich auf den Aufbau persönlicher Beziehungen, die zu langfristigen Geschäften führen. Daher ist der Aufbau von Beziehungen im B2B-Marketing, insbesondere während des Kaufzyklus, von entscheidender Bedeutung.

 

Und warum? Es gibt dir die Möglichkeit zu beweisen, welche Art von Geschäftspraktiken, Ethik und Moral dir am Herzen liegt. Diese Fähigkeit, mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, ermöglicht es dir, dein Unternehmen oder das deines Kunden von der Konkurrenz abzuheben und deine Marke aufzubauen.

Die oberste Priorität von B2B-Unternehmen ist folglich die Generierung von Leads. Aufgrund der Bedeutung von Wiederholungs- und Empfehlungsgeschäften kann die Entwicklung dieser persönlichen Beziehungen über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.

 

Indem du ehrliche und bedeutungsvolle Beziehungen aufbaust, kannst du dir erhoffen, schlechte Bewertungen ganz zu vermeiden.

 

Nach Angaben von G2Crowd lesen 94 % der Kunden Online-Bewertungen. Da die Mehrheit der Kunden Bewertungen liest, kann eine negative Bewertung verheerend sein. 72 % der B2B-Käufer geben jedoch an, dass negative Bewertungen einen tieferen Einblick in ein Produkt geben.

 

Moment mal, schlechte Kritiken können zu einem positiven Ergebnis führen?

 

Ja! Wenn eine Website nur positive Ergebnisse hat, kann sie als gefälscht und nicht vertrauenswürdig erscheinen. Denk daran, dass auch die Besten der Besten einige Kritiker haben. Indem du auf die negativen und positiven Bewertungen reagierst, kannst du deinen Geschäftsansatz entsprechend anpassen. Darüber hinaus kannst du den Rezensenten zeigen, dass du dich wirklich um sie kümmerst und dass du eine echte Person bist, die auf die Bedürfnisse und Meinungen der Kunden eingeht.

 

B2C: Transaktionsbezogene Beziehungen aufbauen

 

Das Ziel des B2C-Marketings besteht darin, die Verbraucher zum Kauf von Produkten auf der Website deiner Kunden oder deines Unternehmens zu bewegen und so den Umsatz zu steigern. Um dies zu erreichen, muss der Kunde eine nahezu perfekte Kundenerfahrung mit deiner Website machen.

 

Hast Du schon einmal den Satz „Zeit ist Geld“ gehört?

B2C-Unternehmen legen Wert auf Effizienz und minimieren daher die Zeit, die sie damit verbringen, den Kunden kennen zu lernen, was letztlich dazu führt, dass die Beziehung extrem transaktional wird.

 

Die Marketingstrategie konzentriert sich auf den Vertrieb des Produkts, und die meiste Zeit wird darauf verwendet, hochwertige Produkte so schnell wie möglich zu liefern.

 

Im Gegensatz zu Bewertungen im B2B-Geschäft werden Bewertungen durch einen Zustrom hochwertiger, positiver Bewertungen überlagert. Wenn es sich bei deinem Unternehmen oder Kunden um ein B2C-Geschäft handelt und die von dir verkauften Produkte von hoher Qualität sind, sollte dies kein Problem sein.

 

Eine beliebte Taktik, die sich für die Sammlung von B2C-Bewertungen als nützlich erwiesen hat, sind Gutschriften oder personalisierte Rabattcodes über E-Mail-Marketing oder Remarketing.

 

Indem du deinem Kunden einen zusätzlichen Nutzen bietest, kannst du die künftige Nutzererfahrung steigern und sogar einen Botschafter deiner Marke heranziehen.

2. Markenbildung

B2B:Fokus auf Beziehungen

 

Markenbildung ist ein Teil des B2B-Marketings, aber häufiger als in der B2C-Welt erfolgt sie durch den Aufbau von Beziehungen. Laut B2B International beginnt Branding mit der Konsistenz der Präsentation und Lieferung deiner Produkte oder Dienstleistungen.

 

Im Hinblick auf das B2B-Suchmarketing kann die Darstellung der eigenen Positionierung auf dem Markt und die Herausstellung der eigenen Persönlichkeit dazu beitragen, die Wiedererkennung der Marke und die Lead-Generierung zu fördern.

 

Um auf die Entwicklung von Beziehungen zurückzukommen, musstdu einen scharfen Blick für Persönlichkeiten auf dem Markt haben. Wenn du in der Lage bist, deine Marke auf deine Zielgruppe abzustimmen, kannst du den Wiedererkennungswert deiner Marke steigern und deine Lead-Generierung beschleunigen.

 

B2C: Priorisiere deine Botschaft

 

Die Markenbildung ist im Marketing von wesentlicher Bedeutung, da sie es dem Business Developer ermöglicht, eine Botschaft präzise zu vermitteln, Loyalität beim Kunden zu schaffen, Glaubwürdigkeit zu bestätigen, eine emotionale Verbindung zum Kunden herzustellen und den Käufer zum Kauf zu motivieren.

 

Es ist somit auch die oberste Priorität des B2C-Marketings!

 

Doch warum? Die Beziehung zwischen dem Kunden und dem Unternehmen ist minimal interaktiv, daher musst du eine bleibende Erinnerung und ein hochwertiges Erlebnis für den Kunden schaffen, um sicherzustellen, dass er wiederkommt.

 

Um dies zu erreichen, ist es unerlässlich, glaubwürdige Botschaften zu vermitteln und motivierende Texte zu verfassen, die bei den Kunden ankommen.

3. Entscheidungsfindungsprozess

B2B: Pflege eine offene Kommunikation

 

Der Entscheidungsprozess ist ein weiterer Punkt, an dem du an die emotionalen und rationalen Entscheidungen von Unternehmen appellieren kannst. Im B2B-Entscheidungsprozess geht es um eine offene Kommunikation zwischen den Unternehmen, um festzustellen, ob es für beide Seiten passt oder nicht.

 

Bei dieser Kommunikation kann ein Vergleich der positiven Aspekte deines Unternehmens mit denen deiner Konkurrenten sehr effektiv sein, um ihnen einen Schritt voraus zu sein.

 

Während des Entscheidungsprozesses müssen B2B-Kunden die Bedürfnisse des Unternehmens oder ihrer einzelnen Mitarbeiter bewerten. Diese Bedürfnisse können in rationale und emotionale Motivationen unterteilt werden.

 

Die rationalen Beweggründe sind diejenigen, die dein finanzielles Denken bestimmen. Ist dies eine gute Investition für dich?

 

Die emotionalen Motive sind diejenigen, die ihre emotionale Bindung an das Unternehmen oder den einzelnen Arbeitnehmer bestimmen. Werde ich jemanden oder eine Gruppe von Mitarbeitern entlassen müssen? Werden wir Geld verlieren und die Leistungen für unsere Mitarbeiter kürzen müssen?

 

Irgendwann sind diese beiden Entscheidungen wichtig genug, um deine Entscheidung zu beeinflussen.

 

Wenn du als B2B-Vermarkter deine Zielgruppe verstehst, kannst Du den Entscheidungsprozess, der für dich gelten könnte, besser nachvollziehen. Wenn du in der Lage bist, eine Botschaft zu vermitteln, die eindeutig spezifisch ist, kannst du deinen Mitbewerbern einen Schritt voraus sein, indem du eine emotionale Verbindung zwischen beiden Parteien herstellst.

 

B2C: Vereinfache den Prozess

 

Der B2C-Entscheidungsprozess ist der Punkt, an dem du beginnen kannst, das Fachwissen des Kunden im Konversionstrichter zu nutzen, um den ROI zu maximieren. Am Anfang des Konversionstrichters muss ein B2C-Vermarkter in der Lage sein, einflussreiche Werbung zu erstellen, die dem Verbraucher den Bedarf an einem Produkt vermittelt.

 

Sobald der Verbraucher ein Bedürfnis erkannt hat, weiss er bereits genau, welche Art von Produkt er kaufen möchte. Im Gegensatz zu B2B-Unternehmen sind die Verbraucher viel flexibler, wenn es darum geht, ein bestimmtes Produkt zu kaufen.

 

Als Vermarkter ist es wichtig, den Verbraucher weiterhin anzusprechen und ihm das zu bieten, wonach er sucht, indem man den Entscheidungsprozess vereinfacht. Wenn der Verbraucher noch nicht fest entschlossen ist, dein Produkt zu kaufen, sieht er sich oft bei deinen Konkurrenten um, um zu sehen, ob er ähnliche Produkte schneller und zu einem günstigeren Preis bekommen kann.

 

Bei der Bewertung des Konversionstrichters sehen wir drei Gruppen von Schlüsselwörtern, die wir potenziell verfolgen können, um die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen.

 

Wenn der Kunde beispielsweise mehr über Elektrofahrräder erfahren möchte, kann er nach der Long-Tail-Variante des Keywords „Elektrofahrräder“ suchen, z. B. „Was ist ein Elektrofahrrad“.

 

Sobald sich der Kunde über das Elektrofahrrad informiert hat, möchte er vielleicht mehr über Elektrofahrradmarken erfahren, die vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig sind. Er wird also als nächstes nach „beste Elektrofahrräder“ suchen.

Nachdem er die verschiedenen Marken durchsucht hat, findet er vielleicht genau die Marke, von der er kaufen möchte, und ist nun bereit zum Kauf. Der Kunde sucht also nach „Elektrofahrrad der Marke xxx“.

 

Stelle als B2C-Suchvermarkter sicher, dass alle diese Teile des Konversionstrichters durch Blogs, Kernseiten und Produktseiten abgedeckt und gezielt angesprochen werden, damit du eine höhere Chance hast, potenzielle Kunden in diesem Bereich zu erfassen.

 

Denke daran: Auch wenn dein Konversionstrichter noch so solide ist, wenn dein Kaufprozess verwirrend ist, kann er deine Kunden abweisen und Raum für andere lassen, die sie abwerben. Optimiere deine Konversionstrichter, minimiere die Komplexität dieser Prozesse und arbeite auf die angestrebten Konversionen hin.

4. Zielgruppenausrichtung

B2B: Finde deine Nische

 

B2B-Unternehmen arbeiten in der Regel in einem Nischenmarkt, und es ist unerlässlich, die Demografie deiner Zielgruppe zu verstehen. Um sie effektiv anzusprechen, musst du genaue Daten zusammenstellen und analysieren.

 

Dein Datenfokus kann in zahlreichen Formen auftreten, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Einige der effektivsten Taktiken zur Datenerfassung sind Google Analytics und die Keyword-Recherche. Der beste Weg, deine Zielgruppe zu ermitteln, ist jedoch, die Suchergebnisseiten für deine Schlüsselwörter bei Google auszuwerten.

 

Indem du die SERP aktiv durchgehst und siehst, welche Absichten die Nutzer bei bestimmten Schlüsselwörtern verfolgen, kannst du ableiten, welche Arten von Suchen bestimmte Personen durchführen. Wenn du deine Schlussfolgerungen aus der SERP-Analyse mit der Keyword-Recherche und der Analyse der demografischen Daten in Google Analytics zusammenführst, solltest du eine allgemeine Vorstellung davon haben, wer deine Zielgruppe ist.

Mit diesen Daten kannst du mit integrierten Anzeigen, die auf bestimmte Schlüsselwörter und demografische Daten ausgerichtet sind, erfolgreich eine Strategie zur Lead-Generierung aufbauen.

 

Die Lead-Generierung ist das Hauptziel für B2B-Vermarkter. Daher ist der Aufbau einer Top-of-Funnel-Interessentenliste, gefolgt von einem hochintegrierten Remarketing- und Lead-Generierungs-Marketingtrichter, unerlässlich, um deine Top-Interessenten zu erreichen.

 

B2C: Folge dem Vertriebsfunnel

 

Im Gegensatz zu B2B-Unternehmen arbeiten B2C-Unternehmen auf einem grösseren Markt, und die Zielgruppe ist viel breiter gestreut. Suchmaschinenvermarkter legen grossen Wert darauf, bei der Kundenakquise dem Marketingtrichter zu folgen.

 

Indem du am oberen Ende des Trichters beginnst und Anzeigen schaltest, die auf emotionale und produktorientierte Käufe ausgerichtet sind, kannst du ein weites Netz auswerfen und versuchen, einige qualifizierte Top-of-Funnel-Leads zu gewinnen. Durch die Analyse der demografischen Daten der Top-of-Funnel-Leads kannst du eine Liste mit warmen Leads erstellst und diese Personen erneut ansprichst, in der Hoffnung, mit diesen Leads Verkäufe zu generieren.

 

Eine weitere wichtige Strategie für die Zielgruppenansprache im B2C-Bereich ist die Umsetzung hocheffektiver CRO-Taktiken. Das Verfassen verlockender Texte, das Erstellen hochwertiger und einfach zu navigierender Landing Pages und die Implementierung einfacher, aber effektiver Konversionstrichter können das Verkaufsspiel im B2C-Geschäft verändern.

5. Advertising & Content

B2B: Lerne den Fachjargon

 

B2B-Unternehmen sind viel eher bereit, Dienstleistungen oder Produkte von einem Experten zu kaufen, der ihre Terminologie, Prozesse und sogar die Entscheidungen, die du während des Kaufprozesses treffen müssen, verstehen.

Um deine Zielgruppe zu erreichen, solltest du also ihre Sprache sprechen!

 

Ein B2B-Unternehmen, das beispielsweise eine Software im Wert von 50.000 Dollar verkauft, konzentriert sich nicht darauf, einen flauschigen Text zu schreiben, der den Leser dazu verleitet, die Software spontan zu kaufen. Stattdessen sollte sich der Text darauf konzentrieren, die Emotionen aus der Entscheidung herauszunehmen und Vertrauen beim potenziellen Kunden aufzubauen.

 

Das Unternehmen, d. h. der Direktor oder Manager, der die Kaufentscheidung trifft, kauft die Software, um die Gesamtleistung des Unternehmens zu verbessern. Auch wenn er persönliche Gründe für den Kauf hat, muss er seine Emotionen aus der Entscheidung heraushalten und die positiven und negativen Auswirkungen des Kaufs bedenken.

 

B2C: Schreibe emotionale Anzeigen

 

Im Gegensatz zu B2B-Geschäften müssen B2C-Unternehmen eine ansprechende Sprache verwenden, die den Kunden dazu verleitet, auf eine Anzeige zu klicken. Indem du eine einfachere Sprache verwendest, kannst du in der Sprache des Kunden sprechen, anstatt Branchenjargon zu verwenden, der einen Kunden dazu bringen könnte, sich abzuwenden.

 

Werbetexte für B2C sollten beim Verbraucher Emotionen hervorrufen. Jemand, der zum Beispiel ein Fahrrad für 200 Dollar kauft, braucht weniger Zeit, um sich für den Kauf zu entscheiden, als ein Unternehmen, das eine Software für 50.000 Dollar kauft.

 

Die Person, die das Fahrrad kauft, möchte den Kauf geniessen, was bedeutet, dass der Text und der Inhalt Emotionen wie Freude und Aufregung hervorrufen sollten.

 

Lege grossen Wert darauf, denn etwas so Einfaches wie der Anzeigentext kann eine Werbekampagne zum Erfolg führen oder scheitern lassen. Sei strategisch!

 

Unabhängig davon, ob du für dein Unternehmen wirbst oder als Agentur deine Kunden betreust, ist es wichtig, dass du die wichtigsten Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Revenue-Creation kennst. Sobald du diese fünf Hauptunterschiede kennst, kannst du dir bestimmte Taktiken zunutze machen, die nur für B2B- oder B2C-Unternehmen gelten.

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